Warnwesten 1819

Unsere Erstklässler haben neue Warnewesten bekommen. Ermöglicht wurde die Anschaffung durch ein Projekt des ADAC. Schulleiter Raimund Harms weist auf die Gefahren in der Dunkelheit hin: „Es ist uns wichtig, dass die Kinder im Straßenverkehr auffallen, um Unfällen vorzubeugen!“

Wer eine Fremdsprache lernt, sollte das Land der Zielsprache unbedingt einmal kennenlernen. Aus diesem Grund war der Wahlpflichtkurs Niederländisch mit Hanna Broer (jetzt Kl. 9a), Beatrice Babova, Angelina Janssen, Daniela Schwarz (alle jetzt Kl. R10a), Tim Saathoff, Tjorven Schmidchen und Jonas Siefkens (alle jetzt Kl. R10b) vom 04. – 06. April 2018 auf einer 3-tägigen Exkursion in den Niederlanden.

Die Reiseroute (Foto 00) führte in die drei größten Städte der Niederlande: Rotterdam, Den Haag und Amsterdam. Letztmalig organisiert hatte die Exkursion Fachlehrer Joachim Laug-Woldringh, der gleichzeitig Reiseleiter und Chauffeur des „Sport-Bullis“ (VW-Multivan) war, den das VW-Werk Emden dankenswerter-weise zur Verfügung gestellt hatte (Fotos 58+59).

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Tag 1 – Station 1: De afsluitdijk

Erster Halt für die Reisegruppe war das Denkmal des „Steinsetzers“ (Foto 01). Es steht auf dem „Afsluitdijk“ zu Ehren der vielen Männer, die unter schwierigsten Bedingungen am Bauwerk arbeiten mussten. Der „Deich“ verbindet die niederländischen Provinzen Friesland und Noord-Holland miteinander. Dieses enorme Sperrwerk schützt vor Sturmfluten, ist 32 Kilometer lang und genau genommen ein befahrbarer Damm und kein Deich.

Der „Afsluitdijk“ wurde nach 5-jähriger Bauzeit 1932 in Betrieb genommen und trennt das Ijsselmeer vom „Weltkulturerbe“, dem Wattenmeer. Die ersten Pläne für dieses imposante Bauwerk reichen bis ins Jahr 1891 zurück. Sie stammen von Cornelis Lely - einem Ingenieur und späteren Minister, nach dem 1967 die Hauptstadt der Provinz Flevoland benannt wurde - Lelystad. Flevoland ist die jüngste der 12 niederländi-schen Provinzen. Sie ist der Welt größter Polder und wurde in jahrzehntelanger Trockenlegung der vormaligen „Zuiderzee“ abgerungen.

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Tag 1 – Station 2: Zaans Museum und Verkade Experience

  1. Besichtigungspunkt unserer Hinreise war das Zaans Museum. Es befindet sich auf der „Zaanse Schans“ und wurde 1998 eröffnet, um das Erbe der Region Zaanstreek zu erhalten. 2009 wurde das Museum um die VERKADE EXPERIENCE, eine ehemalige Produktionsstätte mit Originalmaschinen, erweitert. Verkade ist ein bekannter Keks- und Schokoladenproduzent mit Stammsitz Zaandam (Fotos 2-7). Von der Qualität der Schokolade konnte sich die Reisegruppe noch vor Ort überzeugen.

Tag 1 – Station 3: Übernachtung in „Würfeln“

Übernachtet wurde diesmal in Rotterdam“. Und zwar in einem der weltberühmten „Kubus-Häuser“ im Zentrum der Stadt (Fotos 7+8). Entworfen wurden diese würfelförmigen Baukörper 1973 von Architekt Piet Blom, der diese Wohnform als „Baumkrone“ mit einem „Stamm“ betrachtete.

Tag 1 – Station 4: Besichtigung der SS Rotterdam

Nach dem Einchecken im „Stayokay“ ging es gleich weiter in den Rotterdamer Hafen und zur Besichtigung der SS Rotterdam (Fotos 10-14). Dieser „Oceaanlijner“, der seit 2009 als Kongress- und Hotelschiff dient, ist das größte jemals in den Niederlanden gebaute Passagierschiff. Die SS Rotterdam war das Flaggschiff der Holland-America-Lijn, das von 1959 bis 1971 im Liniendienst zwischen Rotterdam und New York und danach als Kreuzfahrtschiff eingesetzt wurde. An Bord hatten die Schüler u.a. Gelegenheit, mit einem der ehemali-gen Stewards zu sprechen.

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Tag 1 – Station 5-7: Pannenkoekenboot, Laser Gaming und Euromast

Am Ende eines sonnigen Frühlingsnachmittages gab es eine eineinhalbstündige Fahrt mit dem „Pannen-koekenboot“ (Foto 15) im Hafen und auf der Maas. Im Minutentakt zauberte die Bordküche Pfannkuchen „satt“ mit „spek“, „appel“ oder „naturel“ zum Selbergarnieren (Foto 16). Ein männliches Mitglied unserer Reisegruppe soll nach 10 vertilgten „pannenkoeken“ zu später Stunde noch ein „Hungerloch“ verspürt und nach der Rückkehr zum Hostel einen zusätzlichen Döner mit Beilagen verschlungen haben.

Nach dem Diner ging es zu Fuß weiter zum Laser Gaming unter Deck des Restaurantschiffs „Zwarte Zwaan“ (Foto 17). Nach einem Schweiß treibenden Gruppenwettkampf „Blau“ gegen „Rot“ (Fotos 18+19) endete der erste Reisetag mit dem Besuch der 186 m hohen Aussichtsplattform auf dem Euromast (Foto 20). Bei hereinbrechender Dämmerung bot sich uns ein fantastischer Rundblick über die Stadt, auf die Erasmusbrücke und den Hafen (Fotos 21+22).

 

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Tag 2 – Station 1: der „Keukenhof“

Am 2. Tag unserer Reise erreichten wir im morgendlichen Stopp and Go des Berufsverkehrs den bei Touristen so beliebten „Keukenhof“ bei Lisse. Im 15. Jahrhundert lediglich als gräflicher Kräutergarten angelegt, wurde der „Küchenhof“ ab 1857 zum Landschaftspark nach englischem Vorbild umgestaltet. Heutzutage lockt die Pracht von 7,5 Mio. Blumenzwiebeln zwischen April und Mai jeden Jahres mehr als 800.000 Besucher aus aller Welt an. An unserem Besuchstag drängten sich zum Glück nicht wahnsinnig viele Touristen. Dafür war es leider ausgesprochen nasskalt und regnerisch – typisch April eben (Fotos 23-25).

Tag 2 – Stationen 2-4: Buitenhof, Binnenhof und Ridderzaal

Nach dem Besuch im „Keukenhof“ fuhren wir weiter nach Den Haag, dem Sitz der niederländischen Regie-rung. Vom „Buitenhof“ kommend (Foto 26) gelangt man in den „Binnenhof“ (Foto 28). Der historische Ge-bäudekomplex ist seit 1446 das politische Zentrum der Niederlande. Um in den Innenhof zu gelangen, muss man das „Torentje“ (Foto 27) passieren. Was das „Oval Office“ für den amerikanischen Präsidenten, ist das „Torentje“ für den niederländischen Ministerpräsidenten. Nur wenn die blaue Dienstlimousine vor dem braunen Tor steht, arbeitet er hier oder empfängt Gäste zu politischen Gesprächen. Diesmal war er nicht da.

Wir hatten uns für eine Führung im „Ridderzaal“ angemeldet, um mehr über die Geschichte der Niederlande zu erfahren. Hier eröffnet der König an jedem 3. Dienstag im September das neue Parlamentsjahr. In Anwesenheit aller Parlamentarier der 1. und 2. Kammer (Statengeneral genannt) muss er traditionsgemäß die „Thronrede“ verlesen. Die schreibt er nicht selbst, sondern der MP und seine Minister. Damit werden die wichtigsten Pläne der Regierung für das kommende Regierungsjahr bekanntgemacht (Fotos 29-31).

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Tag 2 – Stationen 5-7: Palais Noordeinde, Omniversum mit Virtuel Reality

Vom „Ridderzaal“ bummelten wir zum „Palais Noordeinde“, dem königlichen Palast und Dienstsitz von Willem Alexander in Den Haag (Foto 32). Danach fuhren wir weiter zum „Omniversum“. Das ist ein Großbildkino mit einem Kuppelschirm, so groß wie ein halbes Fußballfeld (Foto 33). Nach einem Filmerlebnis der besonderen Art konnte sich jede(r) in der „virtuellen Realität“ (VR – Foto 34) in das Cockpit einer Raumfähre setzen und durchs All schweben.

Zurück in Rotterdam sammelte unsere Reisegruppe am Abend in der „Burgerij“ (Foto 35) bei einem turm-hohen „Burger voor Burgers“ mit „friet“ neue Kräfte für den letzten Besuchstag.

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Tag 3 – Station 1: Das Anne-Frank-Haus

Am 3. und letzten Tag unserer Rundreise hieß es Abschied nehmen von den Kubus-Häusern (Foto 36). Das letzte Foto aus Rotterdam schossen Tim und Jonas. Es zeigt die Anlegestelle der „Speedboote“ an der Maas. Auf der gegenüberliegenden Seite lag zufällig eines der AIDA-Kreuzfahrtschiffe (Foto 37) mit dem Tim in den Osterferien unterwegs gewesen war.

In der niederländischen Hauptstadt Amsterdam angekommen, wartete noch einmal ein volles Besuchs-programm auf die Reisegruppe, das obendrein zu Fuß zu absolvieren war. Von der Parkgarage am Ijdok ging es die „Prinsengracht“ entlang zum „Anne-Frank-Haus“ (Fotos 38-40).

Dort erfuhren die Schülerinnen und Schüler während eines Projekts mehr über das Schicksal von Anne Frank und ihrer Familie (Fotos 41-43). Wer die acht untergetauchten Personen und das Versteck im „Achterhuis“, das über einen drehbaren Schrank (Foto 44) zu erreichen war, verraten hat, ist bis heute ungeklärt.

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Tag 3 – Station 2: Rembrandts „Nachtwache“ im „Rijksmuseum“

Nach einem Abstecher ins „Rijksmuseum“ (Fotos 45+47) und einem mehr oder minder flüchtigen Blick auf Rembrandts „Nachtwache“ (Foto 48) ging es die „Leidsestraat“ (Foto 49) zurück ins Zentrum von Amsterdam, wo die Damen im Schweinsgalopp ein „Kurz-Shopping“ in der „Kalverstraat“ absolvierten.

Tag 3 – Station 3: Die „Grachtenrondvaart“

Highlight des letzten Tages bildete die anderthalbstündige „Grachtenrondvaart“ (Fotos 50-54), um die zahl-reichen Sehenswürdigkeiten Amsterdams in aller Ruhe und ohne Stress genießen zu können. Hier sind nur zwei Besonderheiten herausgehoben: das schmalste Haus der Stadt (Foto 55) und die von Arbeitslosen in 5-jähriger Tätigkeit originalgetreu nachgebaute Kogge der Vereinigten Ostindischen Companie VOC (Foto 56).

Auf dem Rückweg zur Parkgarage kamen wir noch am „Stadtschloss“ der königlichen Familie vorbei (Foto 57). Hier übergab Beatrix der Nederlanden am 30. April 2013 ihr „Amt“ an ihren Sohn Willem Alexander.

Mit dem vom VW-Werk Emden kostenlos zur Verfügung gestellten „Sport-Bulli“ (Foto 58) ging es in nur 3,5 Stunden zurück nach Emden, wo die Reisegruppe (Foto 60) abends gegen 22 Uhr und nach 3 Tagen und rund 1.200 gefahrenen Kilometern müde, aber wohlbehalten wieder ankam.  

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  • 52_Boot
  • 53_Gracht
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  • 55_ADAM
  • 56_Museum
  • 57_ADAM
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  • 59_Logo
  • 60_Rckfahrt

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Am 20.12.17 waren unsere beiden 6. Klassen in der Kletterhalle Aurich.

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20 Schülerinnen und Schüler aus dem Kurs ‚Connecting Cultures‘ von der CSG  Comenius Leeuwarden besuchten Anfang September Emden. Schulfest 2017 01Damit erwiderten sie den Besuch der Klasse R8a aus Wybelsum vom Juni dieses Jahres.

Zunächst stand der Besuch der Ausstellung ‚Reformation und Flucht‘ in der JOHANNES A LASCO-Bibliothek auf dem Programm. Die Führung in niederländischer Sprache verdeutlichte den Gästen das Schicksal der Glaubensflüchtlinge im 16. Jahrhundert und die enge Verbun-denheit der Niederlande mit Emden und Ostfriesland während des Achtzigjährigen Krieges.

Darüber hinaus lieferte der Rundgang neue Einsichten um den Verbleib des Leichnams von Graf Adolf von Nassau, Bruder von Willem I von Oranien-Nassau. Graf Adolf war 1568 in der Schlacht von Heiligerlee zu Tode gekommen und hat wahrscheinlich in der JALB seine letzte Ruhestätte gefunden. Gewissheit darüber soll eine in Kürze stattfindende DNA-Analyse ergeben.

Nach dem Museumsbesuch machten die deutsch-niederländischen Briefpartner einen kurzen Bummel durch das ‚historische Emden‘, bevor es zum gemeinsamen Kicken und Bowling ins TCE ging. Zum Abschluss ihres Besuches nahmen die Gäste am Schulfest der Grund- und Oberschule Wybelsum teil, das in diesem Jahr unter dem Motto: ‚Fremde Länder - fremde Sitten‘ stand und nicht nur viele Informationen bot, sondern auch vielfältige Leckereien.

Die niederländischen Lehrkräfte Letty de Wit, Jelte Pinkster und Daniël Bokma, die die Schülergruppe begleiteten, betonten zum Abschied ihr großes Interesse an einem auch zukünftig regen Austausch mit der Oberschule Wybelsum. Dass dies geschieht, dafür wird im kommenden Schuljahr Lehrerin Sabine Grieger mit ihrer Klasse sorgen. (Text: JLW)

 

 

Delfttreppe 08 09 2017 a

 8 9 Stadtgang 1

8 9 JALB 1

8 9 Stadtgang 2

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Grund- und Oberschule Wybelsum -- Kloster-Langen-Straße 6 -- 26723 Emden -- Telefon: 04921-876150