23.08.2010 

  

ErzieherInnen im Fachpraktikum

Neues Praktikumsteam aus der Fachschule Sozialpädagogik

Seit dem 22. August 2011 sind drei angehende ErzieherInnen bei uns an der Grund-schule, um  im Rahmen ihrer Ausbildung an den Berufsbildenden Schulen I  in Emden (Fachschule Sozialpädagogik, FSP ) das vorgeschriebene Fachpraktikum zu absolvie-ren.

Fachlich begleitet und betreut werden die Praktikantinnen in der Schule von der Schul-sozialpädagogin Marita Fontaine.

Das neue Projektteam stellt sich selber vor:

Wir sind Erzieher und Erzieherinnen im letzten Ausbildungsjahr.

                                                            

Ein Teil unserer praktischen Ausbildung ist die Projektarbeit an Schulen, die wir, wie bereits im vergangenen Schuljahr ein Team der FSP Emden, an der Grundschule der Schule Wybelsum durchführen.

Weiter wissenswert ist, dass wir alle bereits eine Sozialassistenten-Ausbildung auf-weisen und im Umgang mit Kindern, in Erziehungsfragen und auch im Bereich Bildung für Kinder geschult sind.

Deshalb begleiten wir drei die Grundschulklassen am Mittwoch bereits vormittags und unterstützen hier die Kinder und Lehrer/innen im Unterricht.

Ich heiße  Jenny Alvermann , bin am 20.02.1991 geboren und somit 20 Jahre alt. Am liebsten unternehme ich etwas mit meinem Freund und meinen Freunden oder gehe tanzen.  Außerdem höre ich gerne Musik und lache gern.

Einsatz in der Klasse 1a (bei Frau de Vries).

Mein Name ist Irina Schmidt. Ich bin 19 Jahre alt . In meiner Freizeit tanze ich gerne Zumba und unternehme etwas mit Freunden und meiner Familie.

Einsatz in der Klasse 1b (bei Frau Krauß).

Ich heiße Gina Lorenz und bin 19 Jahre alt. Liebend gerne spiele ich Gitarre oder musiziere gemeinsam mit Freunden. Außerdem gehe ich in meiner Freizeit häufig Babysitten, da mir der Umgang mit Kindern sehr viel Spaß macht .

Einsatz in der Klasse 3a (bei Frau Murra).

 Zur Projektarbeit ist zu sagen, dass wir mehrere Projekte über das Schuljahr verteilt durchführen.
Zu den Projekten und Nachmittagsangeboten
1. Projekt
     Olchis, die Müllflüsterer

Unsere Projekt-Werbeaktion am 21.09.2011 im Bild

Die drei Olchis wollten den Kindern der Klasse 1 bis 4 einmal persönlich "Hallo" sagen und von ihrem Leben in Schmuddelfing erzählen:

Sie leben in Müll, essen lie-bend gerne Müll und basteln viele Sachen aus Müll.

 

 

 

 

 

Ein Olchi hat den Kindern sogar gezeigt, dass man mit Müll Musik machen kann und es viel mehr Spass macht, wenn die Instrumente selber hergestellt werden.

                                                             
                                 Die " Olchi-Leinwand"

Mit viel Freude haben wir gemeinsam den Schulhof von Müll befreit.

    

Es kam viel Müll zusammen, den wir ordnungsgemäß getrennt haben!

Aus den einzelnen Müll-Komponenten fertigten die Kinder eigenständig ihre  

                                                                                     Olchi-Leinwand

                               

 

          Müllvermeidung

  
Da viel Müll produziert wird, den man genauso gut vermeiden kann, haben die Kinder selbstständig erarbeitet, welche Alternativen es gibt und wieso es wichtig ist so viel Müll wie geht zu vermeiden.
   

 

Die Olchis haben den Projektteilnehmern einen Brief geschrieben,

indem sie berichteten, wie man aus Tetrapaks Geldbörsen herstellt und dabei auch noch die Umwelt schont. Begeistert machten sich die Kinder an Werk und stellten ihre eigene Geldbörse her:

     

 

2. Projekt

Kinderrechte JA?  Für dich und mich?  Na KLAR !

Nachdem wir den Kindern die 10 wichtigsten Kinderrechte von Unicef vorgestellt und sie sich für 3 entschieden haben, begannen wir am 2. Projektnachmittag mit dem „Recht auf beide Elternteile“.

Hierzu haben die Kinder den Unterschied zwischen früher und heute erarbeitet und in Kleingruppen den Inhalt des Rechtes erarbeitet. Des Weiteren wurden zwei Rollenspiele, ein positives und ein negatives Beispiel zu dem Recht auf beide Eltern dargestellt.

(a) Recht auf Eltern und Privatsphäre

Die Kinder haben in Bezug auf das „Recht auf beide Elternteile“ ein Gedicht verfasst, worin sie Menschen erwähnen, die ihnen wichtig und durch die sie niemals alleine sind.

Im Anschluss daran haben wir uns mit dem „Recht auf Privatsphäre“ befasst. Die Kinder haben ihr eigenes Türschild gebastelt, das demjenigen, der vor ih-rer Zimmertür steht, das Eintreten entweder erlaubt oder verwehrt.

Des Weiteren haben die Kinder verschiedene Symbole und Begriffe mit „Privat-sphäre“ in Verbindung gebracht wie z.B. Sicherheit und zu entscheiden, was sie anziehen wollen etc.

   

(b) Recht auf besondere Fürsorge bei Behinderung

Unser drittes Recht war das „Recht auf besondere Fürsorge bei Behinderung“. Hierzu haben die Kinder ausprobiert, wie es sich anfühlt, körperlich beeinträch-tig zu sein, indem sie einen Handschuh angezogen und versucht haben, mit diesem die Seiten eines Buches umzublättern. Im Anschluss haben die Kinder anhand von Bildern erarbeitet, welche verschiedenen Beeinträchtigungen bzw. Behinderungen es gibt.

( Bild folgt )

Damit die Kinder wissen, an wen sie sich wenden können, wenn ihre Kinder-rechte nicht geachtet werden, haben wir gemeinsam mit ihnen Flyer von ver-schiedenen Beratungseinrichtungen erstellt.

Um die drei von uns ausgewählten Rechte auch für die anderen Schüler der GHRS Wybelsum zu veranschaulichen, haben wir mit den Kindern zwei Him-melsleitern hergestellt. Auf jeder Stufe dieser beiden Leitern ist eines der drei Rechte mit Bildern und Symbolen dargestellt.

   

Da uns das Thema „Kinderrechte“ sehr viel Spaß gemacht hat und auch die Kinder mit viel Spaß dabei waren, haben wir beschlossen, das Projekt noch ei-nige Wochen weiterzuführen.

 

Lissy und Cissy freuen sich schon auf weitere Nachmittage mit der Projekt-gruppe.

                    

                               Lissy                                         Cissy